Fünftagewoche für Babys

Erst Masse – dann Klasse !

Florentine Fritzen redet in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung Klartext: Über den fortgeschrittenen Ausbau der Kinderbetreuung zu jubeln, während die Qualität der Betreuung im Argen liegt, wäre Stoff für eine Satire – wenn es um Gegenstände und nicht um Kinder ginge.

http://www.faz.net/sonntagszeitung/kita-ausbau-deutschland-kurz-vorm-ziel-13054878.html

 

„Gleichstellungspolitik“ – Kennzeichen zunehmender Parentophobie

Unser Verband kämpft seit 35 Jahren für die wirtschaftliche Wieder-Anerkennung der elterlichen Erziehungsleistung, nicht zuletzt, um der fortschreitenden ideellen Abwertung entgegenzuwirken. Die „Gleichstellungspolitik“ der Bundesregierung versucht dagegen die wirtschaftliche Anerkennung der Eltern-Leistung durch ideelle Diffamierung zu verhindern. – Selbst führende Politiker verwenden dazu parentophobe (elternfeindliche) Begriffe wie „Herdprämie“.

Grundlage für diese Entwicklung ist die jahrzehntelange wirtschaftliche Abwertung der elterlichen Kindererziehung durch unser Sozialrecht (Stichwort Rentenreform 1957). Der Jahrtausende alte Generationenvertrag zwischen Eltern und Kindern wurde auf den Kopf gestellt, indem Eltern in der Regel gegenüber den Kindern geringere Rentenansprüche erwerben als Erwerbstätige ohne Kinder. - Nach dieser wirtschaftlichen Abwertung der Erziehungsarbeit wurde der Weg frei für die ideelle Abwertung, was jetzt in der Gender-Mainstreaming-Ideologie gipfelt.

Es ist daher nur konsequent, wenn wir uns mit dieser Ideologie auseinandersetzen.

Hier ein Link zu einem Beitrag des Kriminologen Prof. Michael Bock.
Er verdeutlicht, dass es sich bei „Gender-Mainstreaming“ nicht um eine Bewegung der Basis, also „von unten“, handelt, sondern um etwas, was den Menschen „von oben“ aufgedrängt werden soll, wobei ein totalitärer Anspruch gestellt wird, der andere Meinungen nicht mehr gelten lässt, sondern diffamiert:

http://www.kellmann-stiftung.de/index.html?/beitrag/Bock_Gender.htm

Prof. Christof Rädel stellt die „kaum verschleierte wirtschaftliche Zielsetzung“ von Gender Mainstreaming heraus, wobei das Wohl der Kinder unter die Räder kommt.

http://www.zukunft-ch.ch/de/themen/ehe_und_familie/?newsid=1745

„Gender Mainstreaming“ ist nach dem Amsterdamer Vertrag offizielle Politik der EU (seit 1999) und wird von der Bundesregierung unter der Bezeichnung „Gleichstellungspolitik“ propagiert. Das soll Gleichberechtigung vortäuschen. Gemeint ist aber etwas ganz anderes.

Gemeint ist vor allem eine gleiche Beteiligung am Erwerbsleben ohne Rücksicht auf den Willen der Betroffenen und ohne Achtung der elterlichen Erziehungsleistung. Das vermittelt den Eindruck, Gleichberechtigung sei nur durch Erwerbsarbeit möglich. So wird die gesetzlich fixierte wirtschaftliche Minderbewertung der Elternleistung auch ideologisch festgezurrt, statt sie zu beheben. Mütter und Väter, die sich um ihre Kinder kümmern, können so nie „gleichberechtigt“ sein.

Diese „Gleichstellungspolitik“ bedeutet im Klartext: Staatlich verordnete Bevormundung.

Die Abwertung der Erziehungsleistung wird sogar beim Elterngeld deutlich:
Mütter oder Väter, die vor einer Geburt bereits kleine Kinder betreut haben, werden deshalb aufgrund der Einkommensbezogenheit des Elterngeldes mit dem Minimalbetrag abgespeist. Das ist eine gezielte Diskriminierung von Eltern mit zweitem oder weiterem Kind. Elternliebe wird regelrecht bestraft. Leidtragende sind vor allem die Kinder.

Da vom Bundesverfassungsgericht Beschwerden gegen diese Diskriminierung von Eltern „nicht zur Entscheidung angenommen“ werden, unterstützt unser Verband eine Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, weil das Elterngeldgesetz nach unserer Meinung auch gegen die Europäische Menschenrechts-Konvention (Art. 8 und 14) verstößt. Da die Kosten unseren Verband überfordern, erbitten wir zu diesem Zweck weiter Spenden auf das Konto

Verband Familienarbeit e.V., Volksbank Schwarzwald Baar Hegau                               IBAN DE47 6949 0000 0025 4109 04  BIC: GENODE61VS1 (Stichwort: Elterngeld)

Johannes Resch
Stellv. Vorsitzender Verband Familienarbeit e.V.
Tel: 063469890628
www.familienarbeit-heute.de

Wahlfreiheit für Eltern und Gemeinden

Von der rot-grünen Landesregierung Baden-Württemberg wurde gestern das Gesetz zur Ganztagsschule beschlossen. Der Evangelische Arbeitskreis der CDU Rems-Murr verfasste folgende

Pressemitteilung, 17. Juli 2014

 „Wer A sagt zur Wahlfreiheit der Eltern in der vierten Grundschulklasse über die künftige Schule ihrer Kinder, der muss auch B sagen zur Wahlfreiheit der Eltern über den Ganztagsunterricht an Grundschulen“. Mit diesen Worten kommentierte David Müller, Vorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU Rems-Murr, die gestrige Entscheidung der grün-roten Landtagsmehrheit zur Änderung des Schulgesetzes. Viele Eltern von Grundschulkindern wollten nicht, und dies mit berechtigten Gründen,  dass ihre Kinder ganztags und dann sogar noch verpflichtend die Schule besuchen müssten. Eine Verpflichtung zum ganztägigen Grundschulbesuch stelle in jedem Fall einen massiven Eingriff in das vorrangige, durch die Verfassung garantierte Recht der Eltern zur Betreuung und Erziehung ihrer Kinder dar.

„Ich fordere die Eltern und vor allem auch die Gemeinderäte auf, jetzt die Einrichtung von Ganztagsgrundschulen sehr kritisch zu prüfen und nicht nur einer parteipolitisch motivierten Entscheidung nachzulaufen“, sagte David Müller. Die vielerorts vorhanden flexiblen Betreuungslösungen erreichen wesentlich besser die individuellen Bedürfnisse der Familien als eine starre Ganztagsform. Die kommunalen Mandatsträger müssten vor ihrer Entscheidung objektiv klären, ob und gegebenenfalls in welcher Größenordnung überhaupt ein Bedarf für eine Ganztagsgrundschule vorliege. Dabei sollten auch die einmaligen und dauernden finanziellen Folgen der Einrichtung einer Ganztagsschule nicht außer Betracht gelassen werden. Und nicht zuletzt müssten die Gemeinderäte sich ernsthaft Gedanken darüber machen, welche Auswirkungen eine Ganztagsschule auf die Jugendarbeit der örtlichen Vereine und Kirchengemeinden, auf die Musikschulen und vergleichbare Einrichtungen haben könne.

„Es mag Fälle geben, in welchen eine Ganztagsgrundschule von Vorteil für ein Kind sein kann“, so David Müller.  Es sei aber überzogen, daraus den Schluss zu ziehen, Ganztagsschulen und dann sogar noch in verbindlicher Form seien besser für alle Kinder.

 

 

Grandios gescheitert !

Brillant wie gewohnt schildert die Journalistin und Mutter von vier Kindern, Birgit Kelle, das Scheitern des völlig ineffektiven Elterngelds ( EG ), das 2007 von Ursula v. d. Leyen mit eiserner Hand als Wunderwaffe gegen den Geburtenschwund per Gesetz durchgedrückt wurde. Es verhindert nicht nur zweite und weitere Kinder, sondern es bevorzugt ausgesprochen patriarchal Väter gegenüber Müttern. Wo bleibt der Protest der Frauenlobby aller Couleur? Schweigen im Walde! Bravo!

Außerdem war das EG nie gedacht als Honorierung von Erziehungsleistung, sondern in erster Linie als Instrument zur Erzeugung einer künftigen Akademikerelite! Wozu brauchen wir denn noch Handwerker, Facharbeiter und Mütter? Nein, Akademiker sind  gefragt, auch wenn sie auf der Straße stehen werden!  So realitätsfern kann nur in in ministerialen Amtsstuben geplant werden! 

Bedauerlich nur, dass eine ganze Nation unter solchen irrational-weltfremden Hirngespinsten zu leiden hat.

http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/8751-das-elterngeld-in-der-gender-pay-gap-falle

 

Weg mit der GUTEN MUTTER !

Jetzt setzt auch die regierungsnahe Konrad-Adenauer-Stiftung auf ENTFAMILISIERUNG. Im Auftrag der KAS entstand die Studie “Familienleitbilder in Deutschland“. Das Autorenteam versteht unter verantworteter Elternschaft, dem Nachwuchs eine „Institutionenkindheit zu gönnen“.

Lesen Sie nach bei i-daf:

http://www.i-daf.org/aktuelles/aktuelles-einzelansicht/archiv/2014/07/07/artikel/leitbild-staat-feindbild-familie-wie-eine-regierungsnahe-stiftung-die-verantwortete-elternschaft.html

Von Märchen lernen

Unser naives oder resigniertes Schweigen zu dem politmedialen Zerstörungswerk mit dem schleimigen Namen Gender Mainstreaming (GM) hat uns  dahin gebracht, wo wir heute stehen. Das soll keine Schuldzuweisung an uns selbst sein. Denn wer konnte auch nur ahnen, dass es den feministischen Spinnern Ernst ist mit ihren skurrilen Thesen, wer konnte voraussehen, dass dieser Irrsinn sich tatsächlich breit machen würde, wer hätte es für möglich gehalten, dass unsere ererbten gesellschaftlichen Werte einfach so zu Markte getragen  würden? Zugegeben, wir dachten doch immer, diese Groteske würde sich in kürzester Zeit in Luft auflösen.

Inzwischen hat es die Scharlatanerie aus dem Medienturm auf Kosten von uns Steuerzahlern bis in die Ministerien geschafft. Kopfschütteln war einmal. Jetzt ist bitterer Ernst geworden! Menschenopfer sind jetzt fällig. Nun holt sich der Moloch seine leichteste Beute, unsere Kinder!

Wie konnte sich das Ungeheuer GM so unbemerkt in die Gesellschaft schleichen? Wo waren seine Widersacher? Stellte sich ihm denn keiner in den Weg? Roch denn niemand den widerlichen Dunst der Sexualisierung aus seinem schleimigen Rachen? Hörte denn niemand sein lüsternes Schmatzen? Sah  denn niemand den ekligen Geifer aus seinem widerlichen Maul triefen?

Um an seine Beute zu kommen musste die Bestie zuerst seine Gegner einschläfern. Nichts leichter als das! Trunken von Spiel und Spaß, vor dem Fernseher verblödet, betäubt von Betriebsamkeit, ermattet von der Alltagshektik fielen wir in ein jahrelanges Koma, aus dem wir nun verstört aufschrecken. Was geschieht mit unseren Kindern? (Sind den Hamelner Bürgern aus dem Märchen ihre Kinder nicht auch im Schlaf abhanden gekommen?)

Nun bleibt uns nichts anderes mehr übrig als zu kämpfen: wir organisieren Demonstrationen, wir protestieren mit Plakaten, wir initiieren Petitionen, wir schreiben Brandbriefe an unsere Politiker, wir füllen Internetseiten. Denn keinesfalls geben wir unsere Kinder dem garstigen Monster GM zum Fraß. Gut so!

Wie  hat denn das tapfere Schneiderlein aus Grimm´s Märchenbuch seine übermächtigen Gegner besiegt? Richtig! Mit Witz und Esprit! Seien wir erfinderisch!

Bärbel Fischer

 

Heterosexualität, Generativität und Kernfamilie soll “entnaturalisiert” werden

Die Süddeutsche Zeitung klärt auf, dass unter “Akzeptanz von sexueller Vielfalt” die rücksichtslose Zwangsbeglückung von jugendlichen Schülern zu verstehen ist. Christian Weber verfasste für das SZ-Feuilleton vom 24. April 2014 folgenden vielsagenden Artikel:

http://www.familien-schutz.de/wp-content/uploads/2014/05/SZ-24.04.2014.pdf

Nun verstehen Sie, liebe Nutzer, wogegen folgende Grußworte bei der DEMO  für ALLE im VIDEO vom 28. 06. 2014 in Stuttgart Front machen. Es geht um den Schutz der Kinder und um das Elternrecht nach Art. 6 GG.

http://gloria.tv/?media=630248

 

Über den (Un-)Wert von Bertelsmann-„Studien“

Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL), kritisiert im unten verlinkten Beitrag die von der Bertelsmann Stiftung bezahlten und in die Medien lancierten “Studien” als bedenklich unprofessionell und gibt im Schlusswort folgende Empfehlung:

“Es wäre also längst Aufgabe nicht nur der Bildungspolitik, sondern aller Politikfelder, in denen Bertelsmann wildert, sich von den Einflüssen dieser Stiftung frei zu machen, anstatt ständig auf „Studien“ dieses Hauses aufzuspringen oder im günstigen Fall ein halbherziges Ceterum Censeo anzufügen.”

http://www.lehrerverband.de/aktuell_Dossier_Bertelsmannstudien_Dez_12.html

Bertelsmann Stiftung fordert Ganztagsbildungsghettos

Nach Ansicht der Bertelsmann Stiftung fehlen an Deutschlands Schulen  2,8 Millionen Ganztagsplätze. Sie spricht sich für einen Rechtsanspruch aus und fordert gemeinsame Anstrengung von Bund und Ländern:

http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-6E8BFD97-8E9EDB3A/bst/hs.xsl/nachrichten_121530.htm?drucken=true&

Dass der vollständige Ganztagesbetrieb von Kitas und Schulen weder in Frankreich noch in England oder Schweden besonders erfolgreich war, scheint die Bertelsmann Stiftung wenig zu interessieren, ebenso wie die Tatsache, dass die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg mit ihren Halbtagsschulen bundesweit am erfolgreichsten abschnitten.

Dagegen sieht die neueste Studie von Wissenschaftlern der Leopoldina für eine gesunde biologische, psychologische, linguistische und soziologische Entwicklung von Kindern eine gelungene, sensitive, störungsfreie, warme Bindung an die Eltern ( S. 71 ).

Zitat:

Je erfolgreicher die Entwicklung in den früheren Phasen war, umso größer ist auch das Potential für weiteres lebenslanges Lernen und damit nicht zuletzt auch für ein „erfolgreiches“ Altern.

Doch dieser Aspekt interessiert  hierzulande nicht.

In der öffentlichen Diskussion sind diese grundlegenden Erkenntnisse bislang nicht hinreichend aufgenommen worden. Dies zeigt sich nicht zuletzt in den z.T. heftig geführten Debatten über die Ursachen individueller Unterschiede, mangelhafter Integration oder Bildungsungerechtigkeit. Viele der dabei vertretenen Thesen sind wissenschaftlich nicht haltbar. Würde man stärker die wissenschaftlich gesicherten Fakten berücksichtigen, so ließen sich die Debatten erheblich versachlichen und zielführende Maßnahmen vermutlich schneller und gewinnbringender umsetzen.

http://www.leopoldina.org/uploads/tx_leopublication/2014_Stellungnahme_Sozialisation_web.pdf