Sehr geehrter Herr Eppler,

Hervorgehoben

in der heutigen Ausgabe der Schwäbischen Zeitung fand ich den Artikel: “Eppler stützt Stoch im Bildungsplanstreit“. Mit Ihrem Namen, Herr Eppler, verbinden wir Baden- Württemberger  eine moralische Instanz, welche die Gesellschaft mahnt, ihre Werte nicht auf´s Spiel zu setzen. Diese Motivation veranlasste Sie vermutlich, in den Streit um den Bildungsplan einzugreifen.

Sie begrüßen den Dialog der Landesregierung mit den Kirchen. Wir als Eltern aber fragen: Ist der Bildungsplan nicht  v o r  den kirchlichen Gemeinschaften  vor allem ein Problem für die Eltern, die ihr Erziehungsrecht grob übergangen sehen? Warum spricht Stoch nicht mit Eltern-, Familien- und Lehrerverbänden? Es hat den Anschein, als seien der Landesregierung die Forderungen der LSBTTIQ-Vertreter wichtiger als die der Elternschaft. Der Dialog war überfällig, aber warum vermeidet Stoch das Gespräch mit den wirklich Betroffenen?

Es geht, sehr geehrter Herr Eppler, in der Debatte gar nicht um Toleranz oder Intoleranz, wie Sie vorgeben, sondern es geht ausschließlich pädagogisch darum, der Unterweisung zur sexuellen Vielfalt einen ihr gemäßen Rahmen zu geben, und nicht ausufernd und dauerpräsent schon Sechsjährige damit zu konfrontieren. Dies bedeutet nämlich Überforderung und Missachtung der  Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. In diesem Falle registrieren wir das Regierungsvorhaben als Kindesmisshandlung.

Dass Toleranz Christenpflicht ist, muss Eltern, Lehrern und Schülern nicht erst 2014 von  Ihnen beigebracht werden. Alle unsere Kinder sind in der Schule von kleinauf jahrzehntelang zur Toleranz erzogen worden in Respekt vor allen Menschen, wie immer sie gepolt sein mögen. Niemals haben Schule und Elternhaus – von wenigen Ausnahmen abgesehen -  in diesem Punkt versagt, so wie ihnen das heute absichtlich unterstellt wird. Zuerst braucht es immer einen Popanz (Intoleranz), gegen den man vermeintlich vorgehen muss, um seine wie auch immer gearteten Pläne zu verwirklichen. Üble Beispiele dieser Art kennt unsere deutsche Geschichte leider zu Hauf!

Es wird so getan, als müsse Mitmenschlichkeit für baden-württembergische Schüler ausschließlich am Beispiel sexueller Vielfalt, neu erfunden werden!

Die Debatte, ist nicht, wie Sie vermuten, eine moralische Auseinandersetzung, sondern ausschließlich eine pädagogische. Wie hundertfach betont, können lesbische, schwule, transsexuelle, bi- oder intersexuelle oder andere queere Menschen in Deutschland leben wie sie wollen. Niemand darf sie daran hindern. Art. 3 GG sichert ihnen volle Gleichstellung zu. Zuwiderhandlung wird strikt  juristisch verfolgt. Eine  mögliche Verfolgung dieser Menschen ist also  ohne Grund herbeigeredet.

Aber junge Menschen per Pflichtunterricht gegen den Willen ihrer  Eltern über alle Schattierungen sexueller Betätigung zu instruieren, das geht gegen Art. 6 GG. Zudem sieht der neue Lehrplan nicht mehr vor, den Schülern den gesellschaftserhaltenden Wert der reproduktiven Familie nahe zu bringen.

Damit, werter Herr Eppler, will sich die  ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT zu Ihrem fragwürdigen Beistand für die bw. Regierung äußern. Wir hoffen, Ihnen unsere Sichtweise verständlich gemacht zu haben und grüßen Sie mit Hochachtung vor Ihnen als dem Urgestein humanistischer Werte

für die ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT                                         Bärbel Fischer

 

 

 

Familien gehören offenbar nicht zur Gesellschaft

Stellungnahme des Verband Familienarbeit e.V.Pressemeldung

Kirchen fordern gerechte Gesellschaft

Familien gehören nicht dazu

09.04.2014

Die am 28.02.2014 vorgestellte Initiative der beiden großen deutschen Kirchen mit dem Titel Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft* liest sich, abgesehen von einigen eingangs erwähnten Bibelzitaten, wie eine Koalitionsvereinbarung der großen Koalition. Probleme, die auch von der Regierung erkannt wurden, werden erwähnt. Was von der Politik vernachlässigt wird, wird auch von den Kirchen nicht gesehen.

 

So werden zehn Thesen aufgestellt, die eine breite gesellschaftliche Diskussion anregen sollen. Die desolate Situation der Familie kommt dabei nicht vor. Familie wird nur zweimal am Rande erwähnt. Bei These 6 zum demographischen Wandel wird zwar Familienpolitik genannt, aber nur um festzustellen, dass auch eine engagierte Familienpolitik zur Problemlösung kaum etwas beitragen könne. Die Folgen der jahrzehntelang verfehlten Familienpolitik werden zwar erwähnt (z.B. Absenkung des Netto-Rentenniveaus), die verfehlte Politik selbst als Ursache aber nicht einmal thematisiert.

Richtig abenteuerlich wird es, wenn die Rentenreform 1957 als großer Erfolg gepriesen wird, der doch die Rentenhöhe spürbar angehoben habe (These 6).

 

Den Verfassern der Schrift ist offensichtlich noch gar nicht klar geworden, dass die Minderung der Altersarmut durch die Rentenreform mit der zunehmenden Familienarmut bezahlt wurde. Schließlich wurde gerade durch diese Reform der natürliche wirtschaftliche Kindernutzen in Form der Alterssicherung durch eigene Kinder den Eltern weggenommen und an Erwerbsarbeit gebunden. Nur die Kinderkosten wurden bei den Eltern belassen. Eine solche Politik musste nicht nur eine zunehmende Verarmung der Familien erzwingen, sondern auch Familie als Lebensform immer unattraktiver machen.

 

Unter These 8 wird eine breite Beteiligung an Erwerbsarbeit als wichtigem Ausdruck gesellschaftlicher Teilhabe gepriesen. Ignoriert wird, dass die Attraktivität der Erwerbsarbeit auch dadurch entstand, dass der von den Eltern erarbeitete Kindernutzen in Form der Alterssicherung an Erwerbsarbeit gebunden wurde. Seitdem wird Erwerbsarbeit doppelt bezahlt (durch Lohn und Rente), während Elternarbeit seither keinen wirtschaftlichen Nutzen mehr erbringt (weder Lohn noch Altersversorgung).

 

Unter These 9 werden frühkindliche Bildungsangebote gelobt, womit offensichtlich Kinderkrippen gemeint sind. Familie wird zwar auch als Bildungsort erwähnt. Die Tatsache, dass es der Staat den Eltern durch seine elternfeindliche Sozialgesetzgebung (Stichwort Rentenreform 1957) immer schwerer gemacht hat, ihre Kinder befriedigend zu erziehen, wird ignoriert. Ignoriert wird auch, dass alle Bildungsangebote in Krippen, Kindergärten und Schulen weitgehend nutzlos sind, wenn das Kind in den ersten Lebensjahren kein Vertrauensverhältnis zu engen Bezugspersonen gewinnt. Erst dann entsteht die persönliche Sicherheit als Voraussetzung eines Neugierverhaltens, das späteren Bildungswillen erst möglich macht.

 

Kurzum: Die Schrift wird von den gleichen Ideologien getragen, die seit Jahrzehnten durch eine verfehlte Gesellschaftspolitik die Familie an die Grenze ihrer Lebensfähigkeit geführt haben. An keinem Punkt der Schrift werden angemessene Lösungsansätze für die seit Jahrzehnten vernachlässigten gesellschaftlichen Probleme erkennbar.

* Im Internet veröffentlicht unter http://www.sozialinitiative-kirchen.de/Oekumenische-Sozialinitiative.pdf

 

 

Bundesvorstand

Vorsitzende Gertrud Martin, Tel.: 07721/56124, E-Post: bundesvorstand@familienarbeit.org

Stellv. Vorsitzende Dr. Johannes Resch, Tel.: 06349/963855, E-Post: jresch@familienarbeit.org. Web-Seite: www.johannes-resch.de

Birgit Kelle, E-Post: bkelle@familienarbeit.org. Web-Seite: www.birgit-kelle.de

Schatzmeisterin Ulrike Rau, Tel.: 07563/2637, E-Post: urau@familienarbeit.org

Beisitzerin Wiltraud Beckenbach, Tel.: 06356/963445, E-Post: wbeckenbach@familienarbeit.org

Beisitzer Karl Simpfendörfer, E-Post: ksimpfendoerfer@familienarbeit.org

Beisitzerin Silke Bürger-Kühn, Tel.: 07181/64596, E-Post: sbuergerkuehn@familienarbeit.org

Beisitzerin Ute Steinheber, Tel.: 07051/4810, E-Post: usteinheber@familienarbeit.org

Geschäftsstelle Gudrun Nack, Tel.: 0761/4002056, E-Post: geschaeftsstelle@familienarbeit.org, Vaubanallee 4, 79100 Freiburg

Pressestelle E-Post: pressestelle@familienarbeit.org

Internet http://familienarbeit-heute.de

Bankverbindung Volksbank Schwarzwald Baar Hegau , IBAN: DE47 6949 0000 0025410904 BIC: GENODE61VS1

Bin ich nun linksextrem oder rechtsextrem, oder wie?

Demokratie – was ist das?

Als ich gegen Stuttgart 21 demonstrierte, weil mir die Kosten für den geringen,  oder besser gesagt, den fehlenden Nutzen für dieses Projekt abenteuerlich und zukunftsvergessen erschienen, da kam ich in den Ruch, unverbesserlich grün oder ziemlich links zu sein.

Jetzt, wo ich gegen die Missachtung des Elternrechts durch eine sexualisierte Reform des baden-württembergischen Bildungsplans demonstriere, werde ich durch die Medien in die konservativ-christlich-fundamentalistische, oder gar in die rechtsextreme Ecke gesteckt.

Ja was denn nun?  Bin ich nun linksextrem oder rechtsextrem oder wie?

Die Motivation für mein demokratisches Engagement gibt mir weder eine grüne, noch eine fundamentalistische, noch eine nationalistische Haltung, sondern ganz allein und ausschließlich mein eigener Verstand, meine Vernunft, und vor allem meine Lebenserfahrung. Geboren in ein nationalsozialistisches Deutschland, aufgewachsen in einer jungen Demokratie, ein Leben lang gedient unter bundespolitischen Flaggen aller Couleur sehe ich mich heute an den Pranger gestellt, wenn ich  mich unideologisch für oder gegen  die Parteien, aber entsprechend meines mir selbst erworbenen Wertmaßstabs  engagiere.

Aber, so lerne ich, so was geht gar nicht!  Denn entweder ist man für grün oder gegen grün, für rot oder gegen rot, für schwarz oder gegen schwarz. Basta!  Entweder man       ist   g e g e n Stuttgart 21, dann muss man auch  f ü r  den neuen Bildungsplan sein, so hirnrissig dieser auch sein mag. Oder man ist  f ü r  ein Milliardengrab Stuttgart 21, dann muss man auch  g e g e n  den neuen Bildungsplan sein. Hauptsache, man passt in eine simple Schablone: entweder links oder rechts, schwarz oder weiß, gut oder böse. Zum Beispiel ist für einige Medien, also etwa für den SWR, die Welt erst dann in Ordnung, wenn es klare Lagerzuweisungen gibt, hier die guten Grünen und dort die bösen Konservativen. Dann erübrigt es sich auch, die Bevölkerung sachlich zu informieren. Dann braucht man sich die gegnerischen Argumente gar nicht erst anzuhören, geschweige sie zu bedenken. Dann geht es plakativ nur noch um Sieger und Verlierer.

Wenn wir damit aufhörten, Menschen in farbige Schubladen zu stecken, und damit begännen,  verschiedene Meinungen zu Sachfragen zu respektieren, dann käme es endlich zu Auseinandersetzungen anhand von Sachargumenten. Dann wäre auch kein Platz für Vorurteile, Verleumdungen, Unterstellungen.

Ist es nicht an der Zeit, sich Gedanken zu machen über den Zustand unserer Demokratie? Ist es nicht an der Zeit, sich vom Lagerdenken zu verabschieden und dem Bürger, seiner Lebenserfahrung und seinem Urteilsvermögen zu trauen?

Bärbel Fischer

“Wachsweiche Polit-Kosmetik”

Sehr geehrter Herr Wieschemeyer von der Redaktion der Schwäbischen Zeitung,

zunächst herzlichen Dank für Ihren realistischen Blick auf die Schulpolitik des Landes im heutigen Leitartikel “Wachsweiche Polit-Kosmetik”. Wer die SWR-Landesschau gestern gesehen hat,                                                                             http://swrmediathek.de/tvshow.htm?show=b2f67190-9bdc-11df-b44d-00199916cf68     kann unschwer feststellen:

1. Nichts fürchtet der MP mehr, als einzuknicken, weil er glaubt, sein Gesicht zu verlieren. Dabei würde die Bevölkerung ein Umdenken, einen Sinneswandel mitnichten als feiges Einknicken, sondern als einen achtenswerten Gewinn an Weisheit verstehen. Dagegen soll  nun das neu einzuführende  Leitprinzip “Toleranz und Akzeptanz von Diversität”  heißen. Und was ändert sich damit? Nichts! LSBTTIQ wird weiterhin obligatorisches Prinzip bleiben.                                                                                                                                Für seine Uneinsichtigkeit  setzt Kretschmann sogar die Wählbarkeit seiner Partei für weite Kreise der Bevölkerung aufs Spiel.

2. Der SWR steht mit seiner linientreuen Berichtererstattung und seinen Unterstellungen dem Aktionismus der Landesregierung weitgehend unkritisch gegenüber ( Reporter Markus Pfalzgraf: “Wissen Hauk und Rühle denn, in welcher  G e s e l l s c h a f t  sie  sich befinden?” ) Ja, sie wissen offenbar noch, dass diese  G e s e l l s c h a f t  aus Familien besteht und dass ohne sie kein Staat zu machen ist.

3. Die demonstrierende Elternschaft bemängelt ja gerade, dass die Überbetonung der LSBTTIQ-Orientierung als Unterrichtsprinzip eben  n i c h  t  ”im Rahmen der Verfassungsordnung” geschieht, wie das Winfried Kretschmann postuliert, sondern im Gegenteil das Recht der Eltern auf ihre Erziehungshoheit aushebelt. Genau dafür geht sie auf die Straße. In den SWR-Reportagen ist davon kein Wort zu hören, und der MP hat´s noch immer nicht kapiert.

4. Eine ebenso deutliche Kritik erheben die Eltern daran, dass das Arbeitspapier von Sex-Begriffen nur so strotzt, “Familie, Elternschaft, Vater, Mutter…” dagegen so gut wie keine Erwähnung in dem Papier  finden.

5. Außerdem wehren sich die Familien gegen den Gender-Wahn, der nicht  a u s  der Bevölkerung, sondern wie saurer Regen  ü b e r  die Bevölkerung kommt. Auch dazu keine Erklärung vom SWR.

6. Auch wenn man in Berlin, in NRW oder anderswo  die Gender-Politik einspruchslos gewähren lässt, in Baden-Württemberg ist das anders. Immer schon waren die Badener und die Schwaben liberal und freiheitsliebend. Sie lassen sich von Emporkömmlingen weder rote noch grüne oder schwarze Gesinnung vorschreiben. Daher gehen sie jetzt auf die Straße.

Herr Wieschemeyer, wenn den Kontrahenten  die Argumente ausgehen, dann bleibt ihnen nur, mit den Keulen  ”rechtsradikal, christlich-fundamentalistisch, konservativ, homophob ” um sich zu schlagen, wie das auch der SWR in seinen Reportagen tut.

Zum Glück gibt es noch Journalisten wie Sie, die mit klarem Blick feststellen, dass es der Regierung weit mehr Sympathien einbrächte, wenn sie den Willen der Bevölkerung achtete. „Dees gooht in d´Hose, Herr Kretschmann!“ war auf dem Plakat eines Demonstranten zu lesen. Daran besteht mittlerweile kein Zweifel mehr.

Damit grüße ich Sie als langjährige Leserin der Schwäbischen Zeitung freundlich

Bärbel Fischer                                                                                                                        9. April 2014

 

Fassungslos!

Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Schwalbe, Anemonenweg 32, 21360 Vögelsen

An den Herrn Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann                                               Haus der Abgeordneten                                                                                              Konrad-Adenauer-Straße 12                                                                                          70173 Stuttgart

Betrifft: Schulunterricht über die sexuelle Vielfalt

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, sehr geehrter Herr Kretschmann,

als ehemaliger Bewohner von Baden-Württemberg – ich verbrachte 25 Jahre in diesem schönen Bundesland – erhalte ich von meinen Freunden und Bekannten regelmäßige Informationen über interessante und auch wichtige Vorgänge in B-W, die ich jedes Mal mit großem Interesse, manchmal auch mit Vergnügen, anschaue.

Kürzlich wurde mir jedoch eine Neuigkeit übermittelt, die mich fassungslos machte. Es handelt sich um den Bildungsplan 2015. Mit diesem Bildungsplan habe ich massive Probleme, die durch den Fragenkatalog zur sexuellen Orientierung sehr gut auf den Punkt gebracht werden. Nun ist dieser Katalog zwar zurückgezogen worden, aber alleine die Tatsache, dass die darin offenbarten Denkvorstellungen in bestimmten Köpfen vor sich gehen und offenbar als wegweisend angesehen werden, lässt mich schaudern. Daher möchte ich dennoch auf den Fragenkatalog kurz Bezug nehmen. Dieser Katalog für Siebt(!)-Klässler geht über mein Vorstellungsvermögen weit hinaus, er scheint mir einem Horrorkabinett entnommen zu sein, einige Beispiele:

- Frage 2: „Wann und warum hast du dich entschlossen, heterosexuell zu sein?“

Entschließt man sich dazu? Ich habe immer gedacht, dass die heterosexuelle Orientierung durch die Evolution als Standardfall vorgegeben sei, anderenfalls würden wir ja gar nicht existieren. Heterosexualität ist kennzeichnend für praktisch alle Landlebewesen. Homosexualität ist nach derzeitigem Stand auf Wechselwirkungen genetischer Dispositionen und sozialer Umwelt zurückzuführen, also weder Krankheit noch Sünde, aber insoweit auch nicht besser als Heterosexualität, wie des Öfteren im Fragebogen suggeriert wird.

- Frage 5: „Wissen deine Eltern, dass du heterosexuell bist? Wissen es Deine Freundinnen und Freunde? Wie haben sie reagiert?“

Diese Suggestivfrage grenzt an Gehirnwäsche. Hier wird suggeriert, dass die Heterosexualität eine Abweichung darstellt, für die man sich zu rechtfertigen hat. 2

- Frage 6: „ Eine ungleich starke Mehrheit der Kinderbelästiger ist heterosexuell. Kannst Du es verantworten, deine Kinder heterosexuellen Lehrer/innen auszusetzen?“

Diese Frage ist genauso suggestiv wie die vorige, Heterosexuelle werden generell als potenzielle Kinderschänder diffamiert. Und das würde ja auch für die Eltern gelten. Schlimmer kann man Kinder nicht verwirren.

- Frage 7: „Was machen Männer und Frauen denn eigentlich im Bett zusammen? Wie können sie wirklich wissen, wie sie sich gegenseitig befriedigen können, wo sie doch anatomisch so unterschiedlich sind?“

Was denkt man sich denn, was ein Kind dabei empfindet? Ist das ein Thema für Kinder in der siebten Klasse?

- Frage 10: „In Anbetracht der Übervölkerung stellt sich folgende Frage: Wie könnte die Menschheit überleben, wenn alle heterosexuell wären?“

Diese Frage schießt den Vogel ab. Homosexualität als Vermehrungskontrolle, als ob es nicht für heterosexuelle Paare Mittel gebe, mit denen das Kinderkriegen reguliert werden kann.

Für öffentliche Aktivitäten dieser Art wäre man vor nicht allzu langer Zeit vor Gericht gelandet, heute scheint selbst eine Landesregierung keine Probleme damit zu haben. Die Äußerungen der Grünen Jugend gegenüber denjenigen, die sich gegen die Inhalte des Bildungsplans wenden, kann ich nur als gemein bezeichnen: Wer sich gegen diesen Plan wendet, wird von der Grünen Jugend als homophober Mob beschimpft. Aber ist diesen jungen Grünen klar, dass sie ihrerseits ihre Kritiker als „heterophoben“ Mob angreifen? Da sich wohl auch noch grüne Abgeordnete des Bundestages hinter die Bemühungen um den Bildungsplan 2015 gruppieren, muss ich mutmaßen, dass sich die Partei der Grünen zumindest in Teilen wieder da einfindet, wo sie mit etlichen Achtundsechzigern in den 1960 und 1970er Jahren mal war, nämlich bei der Salvierung von Sex mit Kindern.

Ich muss bekennen, dass ich eine derartige Entgleisung politischer Aktivisten noch nie erlebt habe. Hier predigt eine kleine Minderheit Hass auf die Mehrheit und verunglimpft diese als potentielle Kinderschänder. Ich möchte keineswegs jemandem das Recht auf das Leben seiner sexuellen Orientierung absprechen, ich halte es da mit dem Alten Fritz, nach dessen Bonmot jeder nach seiner Fasson selig werden solle. Aber es kann umgekehrt nicht sein, dass eine kleine Minderheit – nochmal: deren Entfaltungsrechte ich keineswegs bestreite – die Mehrheit aus ideologischen Gründen an den Pranger stellt, nach dem Motto: Was scheren mich Fakten, ich habe eine Ideologie.

Ich bereue es, jemals Grün gewählt zu haben. 

Hinzu kommt auch noch Dieter Gieseking, der als bekennender Pädophile zur Teilnahme an der Demo für den Bildungsplan aufruft. Wenn es nach ihm geht, wird Sex von Erwachsenen mit Kindern und Jugendlichen straffrei werden, sofern er einvernehmlich erfolgt. Dabei übersieht Gieseking, dass das Verhältnis von Erwachsenen zu Kindern/Jugendlichen niemals völlig herrschaftsfrei ist, daher kann formelle Zustimmung eines Minderjährigen auch niemals wirklich frei sein. Auch wenn keine Gewalt mit im Spiel ist, derartige Vorgänge werden immer traumatisierende Effekte zeitigen. Man muss sich einmal mit der Psychologie traumatisierter Kinder und Jugendlicher befassen, dann erfährt man, welche Wunden durch Sex mit Erwachsenen entstehen können. Glauben Sie mir, ich beschäftige mich derzeit mit Kinderpsychologie und schreibe ein Buch über dieses Thema: Schlimmer kann man mit Kindern und Jugendlichen kaum noch umgehen. Und das alles, weil kindergeile Männer ihre Lüste an Kindern ausleben wollen, denn mit erwachsenen Partnern kommen sie nicht zu Rande, sie sind selbst noch nicht erwachsen. Auch das ist natürlich keine Schande an sich, denn derartige Neigungen entstehen – wie bereits gesagt – aus dem Wechselspiel zwischen Genom und Umwelt. Aber das rechtfertigt nicht, sich an Kindern 0der Jugendlichen zu vergreifen.

Sexualerziehung in der Schule ist grundsätzlich in Ordnung und auch notwendig, soweit Schamgrenzen eingehalten und die Aufnahmefähigkeit der betroffenen Altersstufen berücksichtigt werden. Beides ist hier aber nicht gegeben. Außerdem wird auch noch das grundgesetzlich verbriefte Recht der Eltern auf die Art der Erziehung ihrer Kinder beschädigt.

Ich habe aber auch noch ein grundsätzliches Problem: Wie kann es sein, das eine Gewerkschaft Lehrpläne lanciert, obwohl sie dazu überhaupt nicht legitimiert ist. Eine Gewerkschaft hat die Aufgabe, sich um ihre Mitglieder zu kümmern. Inhalte und Formen der Lehre sind Angelegenheit demokratisch legitimierter Einheiten, wie des zuständigen Ministeriums und des Parlaments.

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, ich fordere Sie dringend auf, diesem Spuk ein Ende zu bereiten. Was im einstigen Muschterländle passiert, ist einfach unfassbar.

Mit freundlichen Grüßen                                                                                                    Karl-Heinz Schwalbe, Vögelsen, den 10. April 2014

PS: Auf Ihre geschätzte Antwort bin ich sehr gespannt.

SWR als Kumpane der rotgrünen Regierung

Unter u.a. Link können Sie das Video des SWR für seine Nachrichtensendung “Aktuell” am 5. April um 18 Uhr ansehen. Wörtlich heißt es da: Aufgerufen zur Demo hatte ein “so genanntes Bündnis von Familienschützern”, Konservative, christlich-fundamentalistische Kreise und rechtsextreme Gruppen.  Mit “homophoben Slogans” seien die Demonstranten durch die Straßen gezogen.  Das Anliegen von Eltern, Familien und Lehrern: ELTERNRECHT  WAHREN wurde in der Reportage mit keinem Wort als solches respektiert. 

Hier unser Protestschreiben an den SWR:

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Pfalzgraf!

Haben wir richtig gehört? Die heutige Demonstration von Eltern auf dem Stuttgarter Marktplatz unter der Flagge ELTERNRECHT  WAHREN bezeichnet der SWR als von „so genannten Familienschützern, fundamentalistischen Kreisen und rechtsextremen Gruppen” initiiert? Damit missachtet der SWR alle besorgten Eltern, Familien, Erzieher und Lehrer, die für ihre verfassungsgarantierten Rechte auf Erziehungshoheit auf die Straße gingen, weil sie diese durch die grünrote Regierung in BW über den geplanten Bildungsplan bedroht sehen.

Es ging, anders als der SWR es heute darstellte, nicht gegen TOLERANZ, sondern gegen die geforderte AKZEPTANZ alternativer Lebensentwürfe per SCHULUNTERWEISUNG. Niemand spricht den Menschen ihre sexuelle Orientierung ab. Aber die Eltern wehren sich gegen eine schulische Nötigung, Kinder vorzeitig und gegen ihren Willen zu Voyeuren zu machen ( man könnte auch von Missbrauch oder Misshandlung sprechen ). Hier handelt es sich um bewusste Falschinformation durch den SWR.

In Ihrer Reportage völlig unerwähnt blieb der Protest der Demonstranten gegen den hirnrissigen GENDER-WAHN, der von “oben” diktiert die Gesellschaft verseuchen soll.  Eine bewusste Täuschung der TV-Nutzer durch vorenthaltene Information.

Ja wie soll denn Demokratie anders funktionieren? Demokratische Bürger müssen doch ihre Rechte verteidigen gegen eine mächtige Lobby, die diese aushebeln will. Ich wundere mich doch sehr über eine Berichterstattung, die demokratische Meinungsäußerungen von Eltern belächelt und verunglimpft. Schließlich ist die rotgrüne Regierung doch mit dem Anspruch angetreten, nach der Ära Mappus mehr Demokratie in Baden-Württemberg umzusetzen. Was wir jetzt erleben, ist ziemlich genau das Gegenteil! Wer eine andere Meinung als die der rotgrünen Landesregierung vertritt wird vom SWR als rechtsextremistisch oder fundamentalistisch an den Pranger gestellt.

Auch wenn Ihre “so genannten”Berichterstatter persönlich eine andere Meinung vertreten, ihre Reportage hätte trotzdem die wahren Gründe für diesen Protest deutlich machen müssen. Und genau das tat sie nicht!  Eine Berichterstattung, die von Missachtung, Vorurteilen, verfälschten und vorenthaltenen Informationen lebt, ist für den SWR, für den gesamten Journalismus und für unseren Rechtsstaat ( oder gibt es den gar nicht mehr? ) eine Schande.

Ich grüße Sie, in meinem demokratischen Verständnis stark verletzt                                   im Auftrag des FORUMS FAMILIENGERECHTIGKEIT

Bärbel Fischer

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/stuttgart-demo-gegen-den-bildungsplan/-/id=1622/did=13166886/nid=1622/4gqp2a/index.html

Hier noch ein Link zu einem sachlicheren Berichtsvideo:

http://www.youtube.com/watch?v=TVKJ6c35Svs&feature=share&list=UUfOvEE9fRqGo-nlxFtfT1pA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wahlprüfstein „Gleichstellungspolitik“

Presseinformation
Bündnis “Rettet die Familie” 

Wahlprüfstein zur „Gleichstellungspolitik“

Im Amsterdamer Vertrag (1997) verpflichteten sich die Mitglieder der Europäischen Union zur „Gleichstellungspolitik“, die den Eindruck erwecken soll, es gehe um die Gleichberechtigung der Geschlechter. Wird beispielsweise die Umsetzung in Deutschland betrachtet, geht es aber um etwas ganz anderes. „Gleichstellungspolitik“ heißt hier, dass Frauen und Männer in ein möglichst gleiches Erwerbsschema gepresst werden sollen, wobei die Erziehung der Kinder zumindest ab dem zweiten Lebensjahr aus der Familie ausgelagert werden soll.

Deutlich wird diese Politik in der Begrenzung des Elterngeldes auf ein Jahr nach einer Geburt und in der fast ausschließlichen Honorierung der Krippenbetreuung, während Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen, fast leer ausgehen. Das zwingt immer mehr Eltern aus wirtschaftlichen Gründen, die Erziehung ihrer Kinder an öffentliche Einrichtungen zu delegieren. Nach den wirklichen Wünschen der Eltern oder gar dem Wohl der Kinder wird nicht ernsthaft gefragt.

Eltern, die sich trotz aller gesetzlich geschaffenen Nachteile dazu entschließen, im Interesse ihrer Kinder länger als ein Jahr auf Erwerbsarbeit zu verzichten oder diese einzuschränken, werden bei einem weiteren Kind per Gesetz meist mit einem Bruchteil des Elterngeldes abgespeist im Vergleich zu Eltern mit erstem Kind, die zuvor voll erwerbstätig sein konnten. Diese gezielte Diskriminierung von Eltern mit mehreren Kindern ist das krasse Gegenteil von Gleichberechtigung und auch mit dem Schutzgebot des Grundgesetzes gegenüber der Familie nicht vereinbar.

Auf diesem Hintergrund hat das Bündnis „Rettet die Familie“ 13 Parteien, die an der Europawahl am 25.Mai 2014 teilnehmen, einen Wahlprüfstein übersandt mit der Bitte um Stellungnahme, wie sie die im Amsterdamer Vertrag vereinbarte „Gleichstellungspolitik“ verstehen. Die Tierschutzpartei und die PBC haben bisher nicht geantwortet. Von der SPD und AfD liegen vorläufige Antworten vor.

Das Anschreiben an die Parteien und die jeweiligen Stellungnahmen sind auf der WEB-Seite des Bündnisses (www.rettet-die-familie.de ) einzusehen. Folgender Link führt direkt dahin:

http://www.rettet-die-familie.de/wahlpruefsteine-europawahl-2014

Wir überlassen es den Lesern, sich ihr Urteil zu bilden.

VIDEO zur Bildungsplan-Debatte

Darum geht´s: Video zur Bildungsplan-Debatte

Hier ist es – unser Video zur aktuellen Bildungsplan-Debatte! In knapp drei Minuten wird darin das Anliegen der Petition erklärt. Wir haben das Video produzieren lassen, um noch mehr Menschen über die Hintergründe des geplanten Bildungsplans zu informieren. Denn leider mussten wir feststellen, dass in vielen Medien nur sehr einseitig über das Petitionsanliegen berichtet wurde.

http://www.bildungsplan2015.de/2014/02/22/neu-video-zur-bildungsplandebatte/

Bitte helfen Sie uns dabei: Verbreiten Sie das Video zum Beispiel über Facebook, Google+, Twitter oder E-Mail an Freunde, Bekannte oder Kollegen.

NEWS

Riskante Experimente

Bestimmte Vorschläge des Arbeitspapiers zur Bildungsplanreform greifen in der jetzigen Fassung schädigend in die psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ein. Dies zeigt eine von Rolf-Alexander Thieke erstellte erziehungswissenschaftliche Studie. Der evangelische Theologe und langjährige Religionslehrer stellt fest: „In die sensiblen Vorgänge der Entwicklung der Geschlechtsidentität und der individuell geschlechtlichen Orientierung etwa durch Unterricht eingreifen zu wollen, muss als ein erzieherisch sehr riskantes Unternehmen eingeschätzt werden.“ Etwaige „erzieherische Menschen-Experimente“ sind nicht angeraten.

http://www.bildungsplan2015.de/wissenschaft

Demo -Demo-Demo -Demo

www.familien-schutz.de                                                            Mitteilung vom 3. April 2014

 Werden Sie Teil unserer wachsenden Bewegung:Kommen Sie zur DEMO FÜR ALLE am Samstag 15 Uhr nach Stuttgart/Marktplatz

 

Die Zeit der unwidersprochenen Bevormundung und Diskriminierung von Eltern mit Kindern ist vorbei. Übermorgen gehen wir in einem breiten Bündnis mit vielen Familien und Bürgern in Stuttgart auf die Straße - für die Wahrung des Elternrechts und zum Schutz unserer Kinder. Und wir werden immer mehr: Drei Kreisverbände des Evangelischen Arbeitskreises der CDU (Heilbronn, Rems-Murr und Stuttgart) sind dem Aktionsbündnis beigetreten sowie der Verein Starke Mütter von Ulrike Walker, Co-Präsidentin der Schweizer Volksinitiative »Ja zum Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule«. Außerdem hat uns heute die erfolgreiche Französische Bürgerbewegung Manif pour tous ihre Unterstützung angekündigt. Einer der Hauptorganisatoren, Pierre-Louis Santos, kommt nach Stuttgart und wird dort sprechen.

Kommen Sie mit Familie und Freunden am Samstag zur DEMO FÜR ALLE nach Stuttgart und werden Sie Teil dieser wachsenden gesellschaftlichen Bewegung! Wir starten um 15 Uhr mit einer Auftaktkundgebung mit Musik, Reden von Gabriele Kuby, Ulrike Walker, Pierre-Louis Santos (Manif pour tous), Anna Schupeck (AFD), Michael Ragg (AUF-Partei) und Christoph Scharnweber (EAK Heilbronn) sowie Grußworten von Birgit Kelle, Peter Hauk (CDU), Hans-Ulrich Rülke (FDP) und der Stiftung Familienwerte.

Anschließend führt der Demonstrationszug durch die Stuttgarter Innenstadt zum Staatstheater. Auf der Abschlußkundgebung werden Hunderte aufsteigende Luftballons den Protest an die politisch Verantwortlichen nach oben tragen. Anreiseinformationen finden Sie hier.

Mit unserer Demo protestieren wir gegen die grün-roten Pläne zum neuen Bildungsplan und fordern:

  • Wahrung des grundgesetzlich garantierten Erziehungsrechts der Eltern in Schulen und Kitas insbesondere im wertesensiblen Themenbereich Sexualität.
  • Verzicht auf jegliche scham- und persönlichkeitsverletzende Unterrichtsinhalte in Wort, Bild und Ton.
  • Respektieren des christlichen Menschenbildes, wie in der Landesverfassung verankert sowie Stopp von Indoktrination der Kinder im Sinne der Ideologie des Gender-Mainstreaming.

Ich freue mich, Sie am Samstag in Stuttgart zu treffen. Bitte beachten Sie unbedingt dieHinweise für selbstgefertigte Transparente und Plakate. Wir demonstrieren als Bürger für unsere Rechte, unabhängig davon ob wir Christen, Andersgläubige oder Agnostiker sind. Es ist eine DEMO FÜR ALLE, denen die Familie am Herzen liegt.

In diesem entschlossenen und positiven Geist grüße ich Sie herzlich, Ihre

Hedwig von Beverfoerde

 

PS: Sehen Sie die Wiederholung der Sendung „Tacheles“ zum Thema „Ist die Ehe noch heilig“, bei der ich letzte Woche als Talkgast dabei war, am Sonntag, den 6. April um 13 Uhr auf Phönix.

Bitte unterstützen Sie unsere Demo in Stuttgart auch mit einer Spende, um die anfallenden Kosten zu decken. Herzlichen Dank dafür!